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Grübelzwänge sind wiederkehrende ,störende Gedanken, gegen die man scheinbar machtlos ist und dazu führen, dass man von einem Gedanken zum anderen kommt, sich belastet fühlt, in seinem Wohlbefinden gestört wird und nicht mehr abschalten kann. Hinter den Grübelzwängen stecken meist Ängste kombiniert mit Kontrollverlustängsten. Der Verlust der eigenen Kontrolle erzeugt Angst vor Fehlern oder Schwächen oder einer nicht mehr vorhandenen Beherrschbarkeit bedeutsamer, individueller Bedingungs- oder Konfliktkonstellationen. Dabei scheitert häufig die verhaltenstherapeutisch wirksame Methode des Gedankenstops oder Stressimpfung.

Die Hypnose zwingt zur Hinwendung zum Körper. Dadurch wird die Aufmerksamkeit auf die Kontrollgedanken eingeschränkt, mit zunehmender hypnotischer Entspannung tritt Ruhe ein, wodurch eine Entlastung der Gedankenabläufe entsteht. Die zunehmende körperliche Entspannung erzeugt Wohlbefinden, Entlastung, innere Ruhe und zunehmende Einstellung auf den Therapeuten. Dadurch wird der Patient in seinen Grübelzwängen behindert, erlebt auf der anderen Seite körperliches und psychisches Wohlbefinden, das posthypnotisch verstärkt wird und damit ein neues Gedankenmuster erlernt wird. Die zunehmende Ruhe lässt die störenden Gedanken in den Hintergrund treten, der logische Verstand setzt sich durch und kann sich nun besser als vorher auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren. Die Hinwendung zum Körper reduziert den sog. Autopiloten”, durch den die Gedanken automatisiert werden, die Bewusstheit der Gedankenführung nachlässt und daher die gefühls - und einstellungsverhaftete Eigenwahrnehmung einer Person mehr Macht erhält als das vernunft- und zielorientierte Denken. Durch die Körper entstehende Ruhe formiert sich das bewusste und zielorientierte logische Denken. 

Daher eignet sich die Hypnose sehr gut um Grübelzwänge dauerhaft abstellen zu können und andererseits die eigene Sicherheit und Stärke in den Gedanken zu spüren.

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