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1.Übereinstimmend finden sich bei allen untersuch- ten Konjunktionen (Sonne/Mond und Planeten) Er- gebnisse derart, dass Lebenszufriedenheit und Leistungsorientiertheit zunehmen, während Somatisierung und Beanspruchungserleben abnehmen. Das scheint inhaltlich übereinzustimmen, denn mit abnehmender Somatisierung steigt das Wohlbefinden an. Dieses Er- gebnis überrascht insofern, als unsere Ausgangsposi tion die war, dass mit zunehmender planetarer Beeienflussung umgekehrte Wirkungen im Sinne von negativen Veränderungen eintreten. Die im Erleben posiven Wirkungen der Konjunktionen wirken offenbar umso stärker, je näher die Planeten der Erde stehen und je mehr sie mit massereichen anderen Planeten in Konjunktion stehen. Interessanterweise stimmen auch diese Ergebnisse mit alten astrologischen Aussagen überein, wenn man entnehmen kann, dass Konjunktionen von Planeten im Sinne von positiven Wirkun- gen zu interpretieren sind.
2. Alle geprüften quadratischen Beziehungen von Planeten, einschließlich Sonne und Mond, weisen in die Richtung, dass Ängstlichkeit, Depressivität und Emotionalität abnehmen, positive Stimmung und positives Erleben verstärken. In den quadratischen Beziehungen sind nicht alle Ergebnisse eindeutig, weil in manchen Konstellationen von Planeten auch manchmal steigen- de Somatisierung signalisiert wird, Leistungen abnehmen und auch Erregbarkeitssteigerungen zu beobach- ten sind. Ob es sich hier um unterschiedliche Wirkun- gen handelt, die von den Planeten ausgeht, wollen wir nicht diskutieren. Aber etwas ganz anderes ist für den Autor so unver- ständlich, so bedeutsam. Das eine ist die Bestätigung astrologischer Lehren, Typologien und Persönlicheitssysteme, die offenbar eine bedeutsame Abängkeit der Psyche durch kosmische Faktoren betonen und leider noch immer durch die akademische Psycho- logie belächelt werden. Damit bestätigt sich eine histo- rische Wahrheit: Es bleibt nur das in menschlicher Erinnerung, was für die Menschheit von Bedeutung ist, was wahr ist, auch dann, wenn es noch nicht beweisbar ist.
Aus den Ergebnissen unserer Arbeit lassen sich viele neue Überlegungen für die historische Forschung ab- leiten. Eine erste ist die Frage, ob Ergebnisse über den Zusammenhang zwischen spezifischen Planetenposi- tionen und dem menschlichen Befinden bereits vor 2000 Jahren bekannt waren. Aus den Geschichts- schreibungen ist beispielsweise bekannt, dass große Feldherren vor historischen Schlachten ihre Priester, Astronomen oder Hellseher befragten, ob der Beginn oder der Ausgang der Schlacht günstig sei oder nicht. Nehmen wir an, dass die Befragten zu jener Zeit die Wirkungen der Winkelbeziehungen der Planeten unse- res Sonnensystems kannten oder um Zusammenhänge zwischen Befinden und Planetenstellung Wissen hat- ten. Dann hätten sie z. B. wissen können, dass bei Vollmond eine Veränderung des Erlebens eintritt, dass sich bei Erhöhung der Sonnenflecken eine Verände- rung des depressiven Erlebens eintritt, bei Konjunk- tion einzelner Planeten eine Veränderung des Befin- dens für die beteiligten Krieger zu erwarten wären. Aus derartigen Wissensquellen hätte man gut ableiten können, wie gut die beteiligten Krieger zu motivieren seien. Dann eröffnen sich völlig neue Sichtweisen für die militärhistorische Forschung. Dann bekommt alle einen anderen Sinn. Was wir aus heutig Sicht als Unsinnnn oder Aberglauben abtun würden, würde sich als ein neuer Zusammenhang darstellen und Wissen ab- bilden, das für die moderne Welt von heute irgendwa nn verloren gegangen ist.
Ähnliche Überlegungen lassen sich für die medizin-historische Forschung aufwerfen. Die Heiler der damaligen Zeit, die Ärzte oder Schamanen durften ihre heilkundliche oder ärztliche Tätigkeit nur dann aus- üben, wenn sie den Nachweis der astrologischen Aus- bildung nachgewiesen hatten, beides war miteinander vereint. Auch in dieser Richtung sind wir alle bis heute davon ausgegangen, dass dieses damals so „üblich“ war. Aus der heutigen Sicht würden wir es als unsinnig und unwissenschaftlich interpretieren. Was aber, wenn dieses Wissen damals bekannt war? Dann ergeben sich aus der Sicht der heilkundlichen Arbeit völlig neue Be- trachtungsweisen. Dann ist abzuleiten, dass unter spezifischen Konstellationen der „Sterne“ spezifische pflanzliche Substanzen anders wirken, weil diese Subs- tanzen im Zusammenhang mit dem Befinden und dem Glauben des Patienten über die Wirksamkeit der eingesetzten Heilmittel, ihrer Motivation, ihr Wirkungsspektrum entfalten. Es ist hinreichend bekannt, dass die meisten heute bekannten Medikamente erst dann völlig ihr Wirkungsspektrum entfalten, wenn Substanz und Motivation des Patienten, heute spricht man von Compliance, übereinstimmen. Selbst bestimmte Regeln, wie z. B. Warzen wird man dann gut abheilen, wenn man bei Vollmond diese bespricht, eröffnen unter den Sichtweisen unserer Ergebnisse neue Horizonte. Wir wissen, dass Warzen durch eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems wachsen und dieses Immunsystem durch psychische Regulationen, verstärkt oder geschwächt werden kann. Dann wäre die immunologische Reaktion bei einem besseren Befinden bei Vollmond auch besser und stärker positiv zu beeinflussen.
Unter Beachtung der solaren Zyklen und der Winkelposition bestimmter Planeten hatten wir mehrfach in den Ergebnissen sehen können, dass die Selbstein- schätzungen der Versuchspersonen in speziellen Skalen,die Depressivität und Angst erfassen, je nach Positionen der Sonne, des Mondes oder den Planeten positive oder negative Richtungen einschlagen können. Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um die Erfassung von Erkrankungen, sondern um Richtungen von Erlebenssituationen. Es gilt als gesichertes Wissen in der Psychiatrie, dass die früher als „endogene Depressionen“ bezeichneten Depressionen eine Häufung im Frühjahr und im Herbst haben. Bekannt ist, dass der Serotonin-Stoffwechsel im Hirn eine bedeutende Rolle spielt und dieser möglicherweise mit den Jahreszeiten oder den veränderten Sonneneinstrahlungen in Zusammenhang steht. Aus den hier vorgelegten Egebnissen wäre eine neue Strategie in der Depressions- forschung einzurichten. Diese würde sich dann mehr den Ursachen der Depression zuwenden und den Zu- sammenhang zwischen Serotonin-Stoffwechsel und Sonnenzyklen bzw. Lichtveränderung aufdecken müssen, überhaupt die Frage beantworten, warum Depresionen jahreszeitlichen Schwankungen unterliegen.
Diese stehen ja direkt mit den Sonnenzyklen in Zusammenhang. Auch in dieser Richtung wäre eine neue Dimension der Forschung in Richtung kosmischer Einflüsse zu bedenken. Die Sonne ist nun einmal eine kosmische Bedingung.
 

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