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Für Schlafstörungen liegen zahlreiche Wirksamkeitsnachweise vor (Stanton 1989, Woolfolk et al. 1983, Reid 1981, Borkovec u. Fowles 1973. Becker 1993, Behre u. Scholz 1998, Morin et al. 1993, Schlarb 2008). Zur Behandlung von Rauchern liegen über 60 Wirksamkeitsstudien vor, die allerdings nicht alle den üblichen experimentellen Kriterien entsprechen (siehe die Metaanalyse Green u. Lynn 2000). Romminger (1995 in Revenstorf 1997) errechnete eine mittlere Effektstärke in diesem Bereich d= 0,80. Bei der Behandlung von Adipositas erwies sich die Kombination mit Verhaltenstherapie als besonders erfolgreich (Bolocofski et al. 1995, Schoenberger 2000, siehe auch die Metaanalyse von Kirsch et al. 1995). Interessanterweise ergaben sich weitere Gewichtsverluste nach Beendigung der Therapie nur bei der hypnotischen Behandlung (Bornstein u. Devine 1980, Bolocofski et al. 1995, Habermüller et al. 2001).

Können im praktischen Alltag Konflikte für die Entstehung von Ein- oder/und Durchschlafstörungen ausgeschaltet werden, handelt es sich bei Schlafstörungen immer darum, dass:

- man schlafen möchte und den Schlaf nicht von allein kommen läßt

- durch “Grübelzeremonien” nicht zur Ruhe kommen kann

- den Schlaf erzwingen möchte, was den Körper aktiviert anstatt zur Ruhe zu kommen

-zwanghaft auf den Schlaf achtet und sich ärgert, wenn man nicht schlafen kann

- schon weiß, dass man man erneut nicht schlafen kann und schon der Gedanke an das Schlafen ängstigt

- nicht ohne “Tabletten einschlafen kann

- das Schnarchen des Partners das Einschlafen stört

ein falsches gelerntes Schlafmuster Ursache für die Schlafstörung im Vordergrund steht

- wenn man nicht schlafen kann, etwas tun muss (z.B. Lesen, Trinken, Essen, Fernsehen),

- organisch bedingte Schmerzen, depressive Veränderungen, Schlafapnoe, nächtliche Adrenalinschübe mit Blutdruckerhöhungen oder Schilddrüsenerkrankungen das Schlafverhalten beeinflussen.

- man im Falle eines oberflächlichen Schlafes bei den kleinsten Geräuschen nacht erwacht und das Gefühl hat nicht geschlafen zu haben, obwohl man dennoch  geschlafen hat.

Wichtig für alle Schlafstörungen: Der Körper erzwingt seinen Schlaf, wenn es mal zu bunt werden sollte. Dann schläft man vor Ermüdung ein, wo man gerade ist. Natürlich gibt es auch Personen, die weniger Schlaf benötigen und solche, die mehr Schlaf für sich brauchen.

Durch Hypnotherapie lernen die meisten Patienten relativ schnell wieder einzuschlafen. Dafür ist die Hypnose allen Medikamenten vorzuziehen.

 

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