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Die Klinische Hypnose in der Hand des dafür ausgebildeten, approbierten Psychotherapeuten ist eine gewaltige Technik gegen Beschwerden, Erkrankungen, Symptome oder und Verhaltensstörungen, bei denen Ursachen oder Anteile bei der Entstehung oder Unterhaltung durch psychische Faktoren bedingt ist.

Häufig wird darüber gestritten, ob Hypnose eine Technik oder eine Therapiemethode ist. Der Wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie hat festgelegt, dass Hypnose eine TECHNIK zur Behandlung spezifischer Erkrankungen oder Beschwerden ist. Die bis heute vorliegenden Untersuchungsergebnisse lassen den Schluss noch nicht zu, Hypnose als eine eigenständige Methode anzusehen. Als Kriterium der Anerkennung als Therapiemethode zählt die Anzahl der -  nach den Kriterien der ICD-10 bestimmten Störungsgruppen -  erfolgreich nachgewiesenen Behandlungen  . Das ist eine akzeptable Lösung.

Obwohl der uns allen bekannten Sigmund Freud seine Psychotherapie aus den Wurzeln der Hypnose ableitete und erst zur Psychoanalyse kam, nachdem er mitteilte, dass die in der Hypnose erzeugte Katharsis nicht den therapeutischen Wert hat, wie er zuerst vermutete, begründete er seine mehr verbal orientierte Psychoanalyse. Dass er den eigentlichen Hypnoseprozess seiner mehr hysterischen weiblichen Patientinnen kaum noch beherrschen konnte und in der Therapie fast immer mehr am Vorbewußten dran war, teilte er nur am Rande mit. Daher entwickelte er aus den Erkenntnissen der Hypnose die Psychoanalyse. Daran erinnert noch heute die Sitzhaltung des Therapeuten in der Hypnotherapie und viele Hypnosetechniken, wie etwa Affektbrücke oder Körperbrücke.

Noch vor 20 Jahren wurde sehr intensiv in den wissenschaftlichen Beiräten darüber diskutiert, ob Psychotherapie- und im engeren Sinn natürlich auch die Klinische Hypnose- eine Technologie sei. Das denke ich ich auch. Jeder Psychotherapeut lernt in der Ausbildung eine Methode, die nicht anderes als Vermittlung von Regel und Verfahrensweisen, Erfahrungen und Techniken ist, um diese auf den Einzelfall - den Patienten- umzusetzen. Das ist in jeder medizinischen Disziplin so, ob Chirurgie, Gynäkologie oder andere. Denn der Einzelfall ist generalisierbar. Jeder Mensch ist anders. Und so muss auch der Psychotherapeut sein Regelwissen auf den einzelnen Patienten anwenden. Dabei ist seine eigene Kreativität, emotionale Flexibilität und Variabilität ebenso bedeutsam wie seine Erfahrungen und persönlichen Wertvorstellungen.

Das alles ist bedeutsam, wenn man die Anwendung der Hypnose im Klinischen Alltag anwendet. Es wird eben solche und solche Therapeuten gebenm, wie in jedem anderen Beruf.

Wir gehen jetzt ein auf die Hypnotherapie folgender Indikationsgruppen:

Schlafstörungen

Angst

Flugangst und Verkehrsängste

mangelndes Selbstvertrauen

Aufarbeitung vergessene belastender Erlebnisse

Hypnoanalyse

Posttraumatische Belastungsstörungen

Graphospasmen wie (Schreibkrampf, Bläserkrampf u.ä.)

Handlungen unter Hypnose

Hypnose bei Kindern und Jugendlichen

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