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An dieser Stelle wollen wir die Forschungsergebnisse jüngster Zeit einblenden mit Angabe der Quellen, um die Bedeutsamkeit einer gesunden Lebensweise und dem Zusammenhang von Stress und  Krebserkrankung darzustellen.

www.welt.de vom 02.02.2017: “Wer sich gesund ernährt, wenig Alkohol trinkt, nicht raucht und UV-Strahlung meidet, kann Krebs vorbeugen. Das ist den meisten Menschen bewusst. Weniger bekannt ist dagegen, dass bestimmter Stress Krebs auslösen kann. Zu dieser Erkenntnis gelangten jedoch britische Wissenschaftler.”

Die Forscher des University College in London und der University of Edinburgh untersuchten Daten von mehr als 163.000 Frauen und Männern aus 16 unabhängigen Studien. Die Probanden hatten einen standardisierten Fragebogen zu ihrem psychischen Wohlbefinden ausgefüllt. Ein Ergebnis von null Punkten stand für ein sehr geringes Stresslevel, zwölf Punkte markierten besonders viel Stress.

Rund 4400 Probanden waren während des Beobachtungszeitraums an Krebs gestorben. Bei der Analyse der Daten fanden die britischen Forscher heraus: Probanden mit einem Stresslevel von sieben bis zwölf hatten ein wesentlich höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, als Probanden, die nur zwischen 0 und 6 lagen. Dauerhafter Stress erhöhte das Risiko für Krebs im Schnitt um 32 Prozent. Am stärksten stieg das Risiko für Leukämie, Speiseröhren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.”  (Focus vom 28.02.2017)

Letztere Meldung ist insofern zwingend logisch, da es gesichertes Wissen ist:” Mit der Zunahme an Stress-Erleben werden die Stress-Hormone Kortisol und Adrenalin im Körper verstärkt ausgeschüttet” . Diese beiden Hormone erzeugen eine Immunsuppression.  Das bedeutet, Stress-Erleben reduziert die Immunkraft des Körpers, erhöht die Anfälligkeit und Durchlässigkeit für spezifische Erkrankungen Auf der anderen Seite reduziert  eine Senkung des Stresssystems durch Ruhe und Entspannung, wie in der klinischen Hypnose, diese Stresshormone und erhöht die immunologische Wirkung im Körper.

ZIELE DER KLINISCHEN HYPNOSE IN DER ONKOLOGISCHEN KOMPLEXBETREUUNG

  • · Stärkung der Immunaktivierung
  • · Schmerzbehandlung
  • · Vorbereitung auf Operationen
  • · Beseitigung von Ängsten und Schlaflosigkeit
  • · Ich-Stärkung
  • · Kreative Nutzung aller Ressourcen zur Krankheitsbewältigung

Erfahrungen in der Behandlung onkologischer Patienten mit KLINISCHER HYPNOSE

  • · Nachweisbare  Veränderungen in der Tendenz des
  •    Metastasenwachstums in Richtung einer Verlangsamung bis
  •    hin zum Verschwinden
  • · Deutlich höhere Überlebensraten
  • · Gefühl auf die Erkrankung selbst in gewissem Ausmass 
  •   Einfluss
  •   nehmen zu können und dieser nicht schutzlos ausgeliefert zu
  •   sein.
  • · Deutliche Steigerung von Lebensmut und Gestaltung des
  •   eigenen Lebens durch Entwicklung neuer Lebensziele
  • · Entängstigung
  • · Bessere Schmerzverarbeitung
  • · Bessere Bewältigung der Folgen der Chemo-Therapie,
  •   Reduzierung von Übelkeit und Erbrechen
  • · Mehr Verständnis für die Komplextherapie
  • In der Onkologie gelten beim Einsatz der Hypnose folgende Teilziele:

1. Schmerzbehandlung

2. Behandlung von Ein - und Durchschlafstörungen

3. Ich- Stärkung

4. Aufarbeitung von Ängsten

5. Vorbereitung auf Operationen

6. Suggestionen zur Immun- und Hormonstärkung

Besonders die im Zusammenhang mit der Immunstärkung bekannt gewordenen Techniken zur Visualisierung  (vgl. Simonton & Simonton 1980, HULL 1983) haben für viele Schlagzeilen gesorgt. Aus den USA, Australien, Österreich und weiteren Ländern wurden Einzelfälle bekannt, bei denen solche Techniken zur Visualisierung unter Hypnose zu einem Tumorabbau führten. Wir dürfen allerdings nicht an Wunder glauben, es gibt bislang leider keine umfassende Therapie, die den Krebs wirksam bekämpfen kann. Alles, was wir vermögen, ist dem Erkrankten die Sicherheit zu geben, daß er durchaus nicht der Krankheit  schutzlos ausgeliefert ist und zu begreifen, dass die eigenen Haltungen und Einstellungen zu sich selbst, zur Erkrankung und die Veränderung bisher krankheitsbegünstigender Lebenshaltungen - und Aktivitäten wirksam verändert werden müssen, um im Komplex mit den bisherigen medizinischen Behandlungsstrategien die Chancen für das Besiegen der Krebserkrankung durchaus gross sind. Voraussetzung ist die Bereitschaft, im persönlichen Leben etwas zu verändern und die möglichst frühzeitige psychotherapeutische Behandlung.  Wir wollen hier keine falschen Hoffnungen entstehen lassen. Bis heute ist der Krebs weder mit medizinischen noch psychotherapeutischen Mitteln, eher durch Wunder heilbar. Ich kenne keinen Arzt oder Psychotherapeuten, der nicht gerne Wunder erzeugen würde. Aber es ist möglich, die Krankheit zu bewältigen und neue Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden, alle inneren Kräfte zu aktivieren, um eben doch durch die psychische Aktivierung innere Heilkräfte zu aktivieren (siehe auch Psychoimmunologie(Immunerkrankungen). Weiter mit Psychoonkologie.

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