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Kinderlosigkeit wird für die Beziehung vieler junger Ehepaare zu einer großen psychischen Belastung. Mehr und mehr drehen sich die Fragen um die ausbleibende Schwangerschaft, richten sich alle Gedanken, Einstellungen  und Hoffnungen auf technische Maßnahmen der Befruchtung. So bleiben auch bei der künstlichen Befruchtung eine Menge von Schuldgefühlen und Ängsten bestehen. In einer Reihe von Arbeiten zu diesem Problem wird auf die unbewusste Verhinderung der Realisierung des Kinderwunsches orientiert (vgl. FRICKE und SCHÜTT 1992, KENTENICH und STAUBER 1992, FRICKE, BRUDER und SCHÜTT 1992). In Zusammenhang mit der gynäkologischen Sprechstunde sollte daher eine doppelgleisige Strategie realisiert werden. In einer mehr verbalen psychotherapeutischen Arbeit sollten Schuldgefühle und Angst der Frauen aufgearbeitet werden mit dem Ziel, Druck, Spannungen, Zwang und Zweifel sowie Leidensdruck zu reduzieren. Die Hypnose beabsichtigt eine symptomatische Orientierung in Richtung:

- Entlastung, Entängstigung

- Ich- Stärkung

- Anregung der Durchblutung im Unterbauch durch Wärmesuggestionen

- Kognitive Umstrukturierung

Die Hypnosen sollten fraktioniert sein, weil die Patientinnen meist sehr leistungsorientiert sind, gepaart mit Misserfolgsmotivation und Zwanghaftigkeit.

Die Arbeit mit den Frauen ist nicht immer einfach, besonders, wenn Fehlschläge auftreten, allerdings um so angenehmer, wenn die jungen Patienten stolz ihr Kind zeigen können. Immer wieder berichten die jungen Frauen darüber, dass sie sich durch die Therapie entlasteter fühlen, ihren Leistungsdruck überzeugend reduziert haben und leichter, ungezwungener, mit dem Kinderwunsch umgehen können. Das bedeutet auch Harmonisierung der zuvor belasteten Partnerschaft.

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