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Was geschieht in der Meditation?

 

1. Die Meditierenden richten ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt. Sie focussieren ihre Wahrnehmung. Dafür verantwortlich ist der dorsolaterale präfrontale Kortex.

2. Es müssen störende Umweltreize ausgeblendet werden. Dafür verantwortlich ist der anteriore cinguläre Cortex. Das ist anfänglich sehr schwer, gelingt aber durch Übung mehr und mehr.

3. Weitere Aktivitäten sind beobachtbar im parietalen Kortex, im Hippocampus und im Striatum

4. Die neuronalen Aktivitätsmuster von Meditierenden deuten darauf hin, dass neben einer hohen Aktivität des frontalen Kortex mit zunehmende Dauer des Meditierens das linke Stirnhirn im Vergleich zum rechten immer aktiver wurde.

 

Meditieren hilft den eigenen Körper besser wahrzunehmen, indem wir mit derselben Neugier unser Inneres erkunden wie Forscher die äußere Welt (KABAT-Zinn 2005)

Meditieren bedeutet nicht unmittelbar Entspannung. Die eigene Aufmerksamkeit wird konzentriert auf äußere oder innere Gegenstände orientiert. Das gelingt nach geduldiger Geistesarbeit. Man kann über Atem meditieren, über ein Körperteil, ein Bild oder ein Mantra. Ziel ist immer die Deutlichkeit der Wahrnehmung zu erhöhen, wieder zu „Sinne„ kommen und ganz im Hier und Jetzt zu sein.

 

Ziel der Meditation und des Achtsamkeitstrainings ist es, den Autopiloten für eine Zeit auszuschalten. Viele Menschen können nur für einen kurzen Augenblick bei einem Objekt verweilen. Ständige Gedanken an gestern oder Pläne für morgen gehen durch den Kopf, das hindert uns unvoreingenommen wahrzunehmen.

Achtsamkeit bedeutet, daher, die eigene Aufmerksamkeit möglichst gut zu sammeln.

Ziel: Schärfen des eigenen Körperempfindens und Befreiung von der Last negativer Gedanken

 

Aufgaben: Jede Tätigkeit besonders achtsam wahrzunehmen:

Gehen, Trinken, Essen Schnürsenkel zubinden.

Ziel ist die Abkehr von Verändern -Wollen.

Möglichkeiten der Kommunikativen Bewegungstherapie nützen.

Davon abgeleitet wurde die sogenannte Achtsamkeitstherapie.

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