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Dr.  Norbert  Göth  Dr.  N. Göth  Doz.  Dr.  Göth  Göth Köthen Bernburg Ostdeutschland Sachsen-Anhalt Psychotherapie Hypnose Hypnoseausbildung Hypnoseweiterbildung Hypnosefortbildung Hypnosegrundkurse Hypnosetagung Hypnosetherapie Hypnosebehandlung Hypnosepraxis Ich-Stärkung Selbstvertrauen Angstbehandlung Krebsbehandlung    Depression Immunologie Kinderwunsch Hypnoanalyse Verhaltenstherapie Psychosomatik Psychoimmunologie Traumatik Posttraumatik Neurobiologie Zahnarzthypnose Gynäkologie Hypertonie Kinderhypnose Sucht Hypnoselehrbuch Hypnoseindikation Forensik Sporthypnose Supervision Supervisor für Hypnose Spielsucht Computersucht Reizbarkeit Blitzhypnose Showhypnose Schluckstörung curiculare Hypnoseausbildung Certifiktat für Klinische Hypnose KBV-Anerkennung Lehrtheraupeut Hypnotherapeut

Immer wieder taucht die Frage danach auf, ob man die Hypnose auch bei Patienten mit einer Psychose therapeutisch einsetzen kann. Ebenso gibt es eine Reihe von Patienten, die nach einer psychotischen Erkrankung mit dem Wunsch in die psychotherapeutische Sprechstunde kommen mit Hypnose behandelt zu werden.

In jeder psychiatrisch orientierten Literatur werden Sie lesen können, dass manisch-depressive Erkrankungen, schizophrene und andere psychotische Erkrankungen eine Kontraindikation für die Behandlung mit Hypnose darstellen. Und das ist auch nicht ganz zu entkräften, aber wie bei allem gibt es auch hier Ausnahmen. Andererseits sprechen Erfahrungen psychiatrischer Kollegen, die seit vielen Jahren Hypnose anwenden dagegen. Vielfach habe ich in den Supervisionskursen gehört, dass besonders die Ich- Stärkung unter Hypnose bei vielen schizophrenen Patienten und bei Patienten mit manisch-depressiven Erkrankungen recht gute Stabilisierungen erzeugt hätten. Gleiche Erfahrungen kann auch ich aus meiner praktischen Arbeit berichten.

Was ist bei Patienten mit einer psychotischen Grunderkrankung zu beachten, wenn Klinische Hypnose zum Einsatz kommen soll?

1. Im Zustand der aktiven Erkrankung ist der Patient sowieso nicht ansprechbar für Psychotherapie, so dass dieser Abschnitt für den Hypnotherapeuten uninteressant ist.

2. Zu jeder Zeit kann durch die Hypnose ein ehemaliger Wahn aktiviert oder verstärkt werden. Der Patient, muss über diese Gefahr aufgeklärt werden und in der Lage sein, dann umgehend über den behandelnden Nervenarzt medikamentös neu eingestellt zu werden. In diesem Fall muss die Hypnosebehandlung sofort beendet werden.

3. Trotz der psychotischen Erkrankung muss der Patient zum Zeitpunkt der eventuellen Behandlungsaufnahme mit Klinischer Hypnose über ein ausreichendes Reflexionsniveau verfügen.

2. Der behandelnde Hypnotherapeut sollte den Patienten gut kennen, seine Belastungsfähigkeit und psychische Stabilität einschätzen können und auch vor Beginn der Behandlung ein “gutes Gefühl” dafür haben, also hinreichend diagnostisch sensibel und erfahren sein. Das ist besonders dann der Fall, wenn der Patient über lange Zeit medikamentös eingestellt ist und der Behandler aus den voran gegangenen Behandlungsetappen genügend Erfahrungen mit dem Patienten gewonnen hat.

3. Besonders zu empfehlen sind dann fremdsuggestiv gestaltete, speziell für diesen Patienten angefertigte Kassetten oder gebrannte CD`s, also keine kommerziell angefertigten Entspannungs - CD`s.

4. Unter diesen Voraussetzungen ist besonders die Ich- Stärkung für schizophrene Grunderkrankungen und depressive Zustände das Mittel der Wahl. Der Maniker fällt heraus, weil er dann sowieso nicht ansprechbar ist.     

 

 

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