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Ausgangspunkt des astrologischen Gedankengutes ist die Zeit viertausend vor Christus in Mesopotamien, dem Land der Babylonier, Sumerer und Akkader. Bereits zur Herrschaftszeit der Babylonier waren die Wissenschaften für die damalige Zeit sehr hoch entwickelt. Beeinflusst wurde die Astrologie durch die €žSeher. Das waren Priester, die wissenschaftlich gebildet waren, weil sie lesen, schreiben und rechnen konnten.

Die den Babyloniern bekannten Planeten zogen in der damaligen Denkweise ihre Bahn auf einem schmalen Gürtel am Firmament. Er wurde in zwölf Abschnitte geteilt. Jeder Abschnitt erhielt den Namen des ihm nahe liegenden Sternbildes. So wurde der Zodiakus, der Tierkreis, den wir aus der Astrologie kennen, geschaffen. In folgenden Entwicklungen der babylonischen Horoskoptechnik wurden dann sog. Häuser geschaffen. Jedem Planeten wurden zwei Häuser gewidmet. Sonne und Mond wurden jeweils nur ein Haus zugeordnet. Noch diente die Astrologie der Voraussage von Kriegsausgängen, erfolgreichen kriegerischen Angriffsstrategien, Seuchen und Naturkatastrophen.

Die heute bekannten Formen der Indivdual- Horoskope entwickelten sich offenbar erst in den letzten Jahrhunderten vor Christus  Der Erfahrungsschatz astrologischen Wissens gelangte dann offenbar über Kriege und Handelsbeziehungen zunächst nach Ägypten, später nach Assyrien, Persien, Phönizien und erst später nach Griechenland und Rom.

Die mit vielen Ägyptischen Figuren und hieroglyphischen Texte versehenen Steinfragmente, die in der Bucht von Aboukir gefunden wurden, ermöglichten es, die klassische Astrologie der alten Ägypter besser zu verstehen. Danach hatte Pharao Nektanebo I in der Stadt Saft am Ostrand des Nildeltas eine monolithische  Basaltkapelle weihen lassen. Auf ihren Seitenflächen waren Abbildungen und Inschriften eingraviert, die 36 Dekaden darstellen und 10- tägige Perioden, die durch das Auf- und Untergehen von spezifischen Sternen definiert werden. Letztere wurden Dekane genannt. Forschungen legen die Vermutung nahe, dass die gefundenen astrologischen Konzepte durch Kontakte mit Assyrien zur Wendezeit des 8. zum 7. Jahrhundert vorchristlicher Zeit erworben wurden .Ptolomäus lebte von etwa 100 bis 160 nach Christus in Alexandria. Sein Hauptwerk bestand aus 13 Bänden und trug den Namen €žSyntaxis mathematica. Es enthält die ältesten Aufzeichnungen und Berechnungen der Planetenbahnen und den wohl bekanntesten Sternenkatalog mit nahezu 1028 Himmelskörpern. Mit diesem begründete Ptolomäus  den wissenschaftlichen Beginn der Astrologie als Physik des Weltalls.

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