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Handeln unter Hypnose kann dann zu einer wichtigen Therapie werden, wenn das Handeln so stark mit Angst besetzt ist, dass die Handlungsausführung deshalb unterlassen wird. Hypnose erzeugt einen Trancezustand. Das bedeutet, die für eine Handlungsausführung hemmende Angst wird durch die Hypnose so stark reduziert, dass Angst und Neutraler Reiz (Handlung bzw. Situation) voneinander abgekoppelt werden, so dass die Handlungsausführung mühelos durchführbar ist. Trancehandlungen kennen wir alle , wenn wir überarbeitet sind oder müde vom Autofahren sind.

Der Unterschied zur Hypnose gegenüber bekannten Trance-Handlungen ist, dass Trance- Handeln unter Hypnose nur die Angst stark reduziert, nicht aber das Wahrnehmungsvermögen bzw. die Orientierungsfähigkeit. Rechtlich gesehen, hat das Bundesverfassungsgericht allerdings zur Hypnose noch einmal vor kurzem festgestellt, dass Hypnose ein veränderter Bewußtseinszustand ist.. Das bedeutet für den Hypnotherapeuten., dass er während der Hypnose für das Wohlergehen seines Patienten voll verantwortlich ist, d.h. rechtlich gesehen, die Sorgfaltspflicht hat. Damit übernimmt er für den Patienten die volle rechtliche Verantwortung.  

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