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Immer wieder werde ich danach gefragt, auf welcher Basis die Hypnose entsteht, wie man sich das alles erklären kann, was da in unserem Hirn abläuft. Ich orientiere dann in den letzten Jahren immer stärker auf das Autofahren. Ich frage dann, wohin schauen Sie beim Autofahren? Dann schauen alle verwundert und denken, was will denn der von mir? Was hat das Autofahren mit der Hypnose zu tun? Natürlich haben Autofahren und Hypnose nichts miteinander zu tun. Und doch wirken analoge Prozesse.

Warum? Nun, beim Autofahren schauen wir gewöhnlich in die Richtung und dorthin, wohin wir fahren wollen. Und unmerklich, ohne dass wir Arme und Beine immer ganz bewusst bewegen, fährt das Auto in die gewünschte Richtung.

Und was geschieht, wenn wir ängstlich dorthin schauen, wohin wir gar nicht wollen? Unmerklich fahren wir dann in die nicht gewollte Richtung. Wenn Sie das noch nicht probiert haben, probieren Sie es bitte nicht aus. Es könnte verhängnisvolle Folgen haben und Ihr Leben kosten.

Es wirken in jedem Falle die Gesetze der Ideomotorik und der CARPENTER- Effekt. Diese Regelhaftigkeiten gelten für die Hypnose und alle anderen Prozesse im Körper. Wir unterliegen diesen Prozessen, weil sie  automatisch und unbewusst ablaufen. Und sie gelten auch für die Stoffwechselprozesse, für das Hormonsystem und unser Immunsystem  Alle motorischen Prozesse im Körper unterliegen diesen Regelhaftigkeiten.

Fazit: All unsere Gedanken und Vorstellungen beeinflussen die physiologischen Abläufe im Körper. Je emotionaler diese sind, und je plastischer sie sind, je stärker wir daran glauben, um so stärker und bestimmter wirken sie. Deshalb sind sie auch so immanent bedeutsam für die Entstehung von Krankheiten und ihre heilsame Veränderung. Es gibt dabei keinen direkten und (und bis heute wissenschaftlich in alle Einzelheiten nachweisbaren) Zusammenhang. Und selbstverständlich wird der Körper auch krank, wenn er durch irgendwelche Erreger infiziert wird, oder eine Genveränderung eine Folgeerkrankung erzeugt. In der Psychoimmunologie gibt es eine Reihe hervorragender Untersuchungen, die diesen Zusammenhang von Psyche (eben die Bilder und Vorstellungen) eindeutig belegen.

Wir alle selbst haben schon die Erfahrung gemacht, dass wir schneller einen Schnupfen oder eine Grippe bekommen, wenn wir gestresst sind oder dass Warzen plötzlich abgeheilt waren, wenn wir nicht mehr daran gedacht haben oder ganz spezifische Suggestionen im Spiel waren ( z.B. abends bei Vollmond ganz fest daran denken, dass die Warzen verschwinden). Was die meisten nicht wissen, Warzen entstehen durch einen Virus. Der Körper reagiert mit seinem Immunsystem als als heilende Kraft und reduziert den Viruseinfluss. Und jeder kennt auch die Haltung älterer Menschen, wenn diesen nicht mehr leben wollen. Unmerklich verlieren sie an Kraft, bis sie dann irgendwann tatsächlich den letzten Gang geschafft haben.

Deshalb ist so wichtig, zu wissen und daran zu glauben, dass der Körper durchaus eine Reihe heilender Potenzen  in Gang setzen. Und wir  sind durchaus nicht so machtlos, wie wir manchmal glauben. Das gilt für die Krebserkrankung genau so wie für alle anderen Erkrankungen. Wir müssen dorthin schauen, wohin wir wollen, um alle heilenden Potenzen der Selbstheilung in Gang zu setzen!

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