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Wassermann: Die regenreichen Jahre der damaligen Zeit in Ägypten ereigneten sich unter dem Sternbild, welches die Juden als €žWassermann kannten. Dem Sternbild gab man daher die Gestalt eines Hirten, der einen vollen Eimer mit Wasser in die Tiertränke schüttet. Nach ihm wurde das Sternbild und die gesamte etwa 3o-tägige Regenzeit benannt. 

Fische: Nach der Regenzeit befand sich im Wasser des Nils, der durch die Regenzeit stark angeschwollen war, eine Menge von Fischen. Diese Zeit galt daher seit vielen Jahren dem Fischfang. Da die Sonne zu dieser Zeit am Ende der Regenzeit gerade in das Sternzeichen €žFischa  wanderte, benannte man daher das Tierkreiszeichen.

Widder: Nach der €žFische - Zeit wandten sich die alten Ägypter der Schafzucht zu. Diese mussten geschoren werden, die Böcke waren angriffslustig. Diese Zeit dauerte circa dreißig Tage. In Anlehnung an die streitlustigen Böcke wurde das Tierkreiszeichen als €žWidder benannt.

Stier: Nach der Versorgung der Schafe galt den Rindern und ihre Pflege die volle Aufmerksamkeit. Da die Sonne zu dieser Zeit in ein neues Tierkreiszeichen wanderte, wurde das Tierkreiszeichen als €žStier bezeichnet. Auch die Römer übernahmen später die Bezeichnung mit €žTaurus, das übersetzt ebenso Stier heißt

.Zwillinge: Nach der Versorgung des Viehs wurden im alten Ãgypten einer oder zwei Sachkundige gewählt, die zu entscheiden hatten, ob die bisherige Arbeit zweckmäßig und segenbringend für das Allgemeinwohl vollbracht war. Jeweils zwei Amtsboten schwärmten in die Gemeinde aus und hatten einen Fragesatz “€ž Ka i e stor (übersetzt: was hat er getan?  und den Aufforderungssatz: “€ž Poluzce men (übersetzt: Gib mir Aufklärung) zu sprechen. Aus diesem Doppelsatz entstanden später die €žZwillinge.

Krebs: In der Zeit der Sommersonnenwende gab es den längsten Tag des Jahres. Die weisen Alten verglichen die nachfolgende Zeit mit der Fortbewegung eines Krebses. Da sich in dieser Zeit in den Flussniederungen viel Tau bildete, wanderten die Flusskrebse aus den Wasser und suchten sich Nahrung im taufrischen Gras der Wiesen. Die Krebse wurden massenweise gesammelt und anschließend verbrannt, wobei man auf den Geschmack kam, dass die Krebse beim Verbrennen nicht nur gut rochen sondern auch gut schmeckten. Daher wurde der Krebs auch bald vergöttert. Ãgypter und Römer widmeten diese Zeitperiode daher der Göttin Juno.

Löwe: Nach der Krebszeit wurden die alten Ãgypter mit der besonderen Gefahr konfrontiert, die von den Löwen ausging, weil die Löwenweibchen ihre Jungen warfen und auf Nahrungssuche für den Nachwuchs besonders aggressiv waren. Da in dieser Zeit große Hitze zu beobachten war, zogen sich die Löwen in die nördlichen Gebiete zurück. Da auch die Sonne in dieser Zeit in ein Tierkreiszeichen wanderte, das einem grimmigen Löwen ähnlich sah, wurde das Tierkreiszeichen mit €Löwe benannt.

Jungfrau: Nach der Löwenzeit gab man sich stärker den Festen hin. Ehen der Jungfrauen wurden geschlossen, da die Jungfräulichkeit eine allgemeine Tugend war. Unreine Jungfrauen waren außer der schon einmal verheirateten €žKrebsfrau, die nur eine Frau eines schon verheirateten Mannes werden konnten, von der Ehe ausgeschlossen. Da die Sonne nun in ein neues Tierkreiszeichen wanderte, wurde es als die Zeit der Jungfrau bezeichnet.

Waage: Nach der Zeit des Feierns und der Liebe folgte die Ernte auf den Feldern (Feigen, Datteln, Orangen, Granatäpfel). Jedes Gemeindemitglied hatte ein Zehntel aller Ernten dem Priesterstand abzugeben. Dieser Zehnten Teil wurde mit einer Waage abgemessen. Daher wurde diese Zeit, in der die Sonne in ein neues Zeichen wanderte, als €žWaage bestimmt.

Skorpion: Nach der Ernte folgte eine Zeit, die durch das gefährliche Insekt €žSkorpion  bestimmt. Man streute als Waffe gegen die Skorpione feuchte Rindenstücke aus. Beim ersten Auftreten der Skorpione trat die Sonne in ein neues Tierkreiszeichen, man gab ihm daher den Namen €žSkorpion.

Schütze: In der Folgezeit wanderte allerlei Wild von den Bergen herab in das Tal. Dort konnte es mit Pfeil und Bogen von den Menschen gejagt werden. Da die Bogenschützen in dieser Zeit die meist beschäftigten Menschen waren und die Sonne zumal in ein neues Zeichen wanderte, wurde es als €žSchütze bestimmt.

Steinbock: Der Steinbock  war auch in Ãgypten ein seltenes und scheues Tier, das nun zur kühleren Jahreszeit in nieder gelegenen Tälern nach Futter suchte. Der Steinbock galt als etwas ganz besonderes, seine Hörner verzierten den König von Ãgypten, die vergoldeten Hörner des Steinbockes galten als Zeichen von Macht und Weisheit.

Nach der astrosophischen Lehre begann mit Christi Geburt ein neuer Weltenzyklus, eine Vollendung des Menschen nach Seele, Geist und Leib. Ungefähr um 150 v. Christi passierte der Fixstern €žPiscus als größte und hellste Sonne des Sternbildes €žFische den Frühlingspunkt. Piscus steht der Grenze zum Sternbild €žWidder am nächsten. Christus selbst wurde als erster Fisch des Fische-Zeitalters und als letzter Widder des abtretenden Zeitalters geboren. Sternbild und Sternzeichen deckten sich ungefähr zur Geburt von Jesus und galten Stundenzeiger auf dem großen Ziffernblatt der Weltenuhr

380 nach Christus erließ der bekannte Aurelius Augustinus einen vernichtenden Bann gegen die Astrologie, sah er doch in der Astrologie eine Gefahr als Zweifel an der Allmacht Gottes. Er selbst stammte aus einer gemischten Ehe, hatte Astrologie studiert und fand seine Ideen vom Kaiser Justitian I bestätigt, der daraufhin 533 nach Christus in Rom die Astrologie verbot.

Nachweisbar kamen erkenntnistheoretische Grundlagen der Astrologie etwa ab dem frühen Mittelalter in den europäischen Raum, gelangten in den Wissensraum der Germanen. Auch sie hatten wie  Kelten und Slaven eine Reihe astrologischer Erkenntnisse, besondere Beobachtungsergebnisse über die Wirkungen von Sonne und  Mond lagen vor und sind aus der bei Halle gefunden goldverzierten Scheibe annehmbar.

Schon immer gab es intensive Berührungspunkte zwischen Psychotherapie und Astrologie (vgl. RIEMANN 1976). Bemerkenswert ist, dass die Psychologie kaum astrologische Gedanken zur Kenntnis nahm und nimmt, ihrer empiristischen Grundorientierung bis heute treu geblieben ist und eine streng determinierte €žterristische  Psyche zum Gegenstand ihrer Wissenschaftsdisziplin macht. Ob das berechtigt ist, bleibt neueren Erkenntnissen vorbehalten. Die Astrologie ihrerseits hat dagegen zahlreiche Erkenntnisse aus Psychotherapie und Psychologie übernommen.  Verheerende Folgen gab es für die Astrologie in Deutschland durch den Hitlerfaschismus.

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