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Was spricht für den Einsatz der Klinischen Hypnose zur Aktivierung des Immunsystems?

1. BONGARTZ 1990, 1996, HENNINGSON 1993: Es gibt gesicherte Zusammenhänge zwischen der streßinduzierten Veränderung der Lymphozyten, Auto- Antikörper induzierten Veränderungen und immunologischen Verlaufserkrankungen.

2. Es existieren eine Reihe von Hinweisen darauf, dass besonders affektive Parameter (Angst, unterdrückte Gefühle, Kränkung, Verlusterleben)  das Immunsystem stärker negativ beeinflussen als Gedanken.

3. KILOH and PENNY (1977): unter Stress ist die Teilungsfähigkeit der Leukozyten deutlich eingeschränkt. 

4. SCHUBERT (1998): Stress reduziert alle körperlichen Abwehrfunktionen

       · Immunzellen reagieren reduziert auf Wachstumsreize

       · Deutliche Reduktion der Aktivität von Killerzellen

       · Deutliche Abnahme von Leukozyten im peripheren Blut

       · Deutliche Veränderungen des prozentualen Anteils einzelner

           Subtypen der Leukozyten

5. WEISSE (1992): Abhängig vom Grad der Depression steigt der Grad der

   Immunsuppression . Stress bis zu einer halben Stunde aktiviert das

   Immunsystem. Chronischer Stress, länger als ein Monat, wirkt

   immunsuppressiv.

6. BONGARTZ 1996, HENNINGSON et al. 1993,DANTZER a. KELLEY

   1989: Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit reduzieren die periphere

   Immunaktivität.

7. HENCH,KENDALL,SLOCUMB a. POLLEY 1994:

     Das stressinduzierte Cortisol bewirkt immunsuppressive Reaktionen.

Sowohl unsere praktischen Erfahrungen, als auch die Beobachtungen vieler durch uns ausgebildeter Kollegen stimmt mit den bisherigen Ergebnissen der Forschung überein. Es macht Sinn, die Psychotherapie- und im engeren Sinne die Klinische Hypnose -  auf die Immunerkrankungen anzuwenden und damit prophylaktisch und metaphylaktisch wirksam zu werden. Bisher hat sich das besonders bei der allergischen Rhinitis bewährt.

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