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Einen entscheidenden Einfluss hat das Sonnenlicht und die Wärme auf die Entwicklung des gesamten Lebens auf der Erde.
oxydative Melaninverfärbung (Bräunung)
Vitamin D3- Bildung
Pinealissystem und Vitamin D-Hormonsystemwerden als zusammenhängende Hormonsysteme angesehen und beeinflussen tagesrythmisch und saisonal das menschliche Leben, wobei ein enges Wechselverhältnis zwischen Sonneneinstrahlung und funktionalen Zusammenhängen besteht. In unseren Breiten wird durch den Schrägstand der Sonne nie genug Vitamin D auf der Haut produziert.
Das tierische und menschliche Auge nimmt das Licht auf und leitet die Lichtinformationen an das Hirn weiter.
Die menschlichen Haare passen sich dem Licht an und verfügen über Lichtleit- und Lichtspeicherfunktionen. Ihre Wirkungen sind heute wenig erforscht.
Im Spätherbst neigen viele Menschen zu schlechter Laune und Depressionen. Die meisten Menschen reagieren auf Dunkelheit mit negativen Assoziationen, das hat evolutionsgenetische Ursachen. Im Herbst gelangt weniger Licht über die Augen in das Hirn. Das vermindert die Bildung von Serotonin im Hirn, das verantwortlich ist für Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Bei längeren Nächten und dunklen Tagen wird des weiteren das für den Tag-Nacht-Rhythmus verantwortliche Melatonin verstärkt in das Blut abgegeben. Das verändert den Rhythmus und leitet vermehrt Müdigkeit ein.
Langschläfer verbrauchen in der Schlafphase kurz vor dem Aufwachen viel Serotonin für die Traumaktivierung. Deshalb sind Licht und frühes Aufstehen bekanntlich wichtig für eine psychische Stabilisierung.
Helles Licht unterdrückt die nächtliche Melatoninausschüttung und stellt den Körper auf Tagbetrieb ein. Neben der Neigung zu Depressionen entstehen Drang zum Essen, Appetit auf Süßigkeiten, Gewichtszunahme und erhöhtes Schlafbedürfnis (zit. nach FISCH 2000)Sonnenflecken, sog. Sunspots, sind kühlere Bereiche innerhalb der solaren Photosphäre, die durch lokale Veränderungen des magnetischen Feldes erzeugt werden. Sie treten in der Regel in Gruppen auf und sind mit anderen Phänomen der Sonne, wie faculae und Aufflackern, verbunden. Sunspots haben eine durchschnittliche Temperatur  von 3700 C und sind damit deutlich kühler als die umgebenden anderen solaren Bereiche mit einer durchschnittlichen Temperatur von 5400 K. Ihre Fläche umfasst bis zu 7000 km. Größere sonspot- Gruppen bestehen offenbar aus zwei magnetischen Punkten. Ihre Lebensdauer besteht zwischen mehreren Stunden bis zu vielen Wochen.( HILLBRECHT und PAECH 2001) Die sunspot- Aktivität unterliegt einem etwa 11-jährlichen Zyklus. Zu Beginn dieses Rhythmus erscheinen die sunspots im solaren Norden und bewegen sich mit zunehmendem Zyklus in Richtung Äquator der Sonne.

 

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