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Obwohl der Mond durch die moderne Wissenschaft entmystifiziert wurde, hat er bis heute bei vielen Menschen eine zum Teil magische Kraft behalten. Der Mond beeinflusse an den Wärmetagen (Widder, Löwe, Schütze), Lichttagen (Zwillinge, Waage, Wassermann) und Feuchtetagen (Krebs, Skorpion, Fische) unser Wohlbefinden. Speziell Schlafprobleme werden für die Löwe- Tage prophezeit, an denen der Mond im Tierkreiszeichen Löwe herrscht. Besonders dem Vollmond werden seit Menschengedenken mit Fortpflanzung, Geburtsraten, psychiatrischen Erkrankungen, Katastrophen, Selbstmorden, Anfallsleiden, Alkoholkonsum, und Schlafstörungen aller Art in Verbindung gebracht. Bisherige empirische Überprüfungen haben in dieser Beziehung nichts nachweisen können. Wissenschaftler an der Universität Leeds fanden heraus, dass „labile“ Personen in den 6 Tagen nach Vollmond tatsächlich eine dreifache Häufigkeit von Arztbesuchen aufweisen. Das Allensbacher Institut für Demoskopie fand heraus, dass 55% aller Frauen und aber nur 29% der Frauen angaben, bei Vollmond schlecht zu schlafen. Das weibliche Geschlecht war angeblich „mondfühliger“. Bisherige Interpretationen dieses Phänomens gehen von Selbstsuggestionen und Helligkeitsunterschieden aus. Interpretationen beziehen sich auf den Einfluss des Lichtes auf die alltäglichen zirkadianen Rhythmen unseres Schlaf- und Wachverhaltens in dem Sinne, dass das Mondlicht ein äußerer Zeitgeber sei. Experimente am Anfang der 90-iger Jahre zeigten, dass bereits schwaches Licht von 81 Lux, z.B. in der Stärke von Schreibtisch- und Flurlampen, die menschlichen zirkadianen Rhythmen völlig verstellen kann. Demnach können bereits einfache Aktivitäten, wie das Lesen am Abend im Lampenlicht, den Schlafbeginn verzögern. So könnte das in das Schlafzimmer scheinende nächtliche Mondlicht durchaus das Einschlafen verzögern oder erhöhte nächtliche Unruhe erzeugen. Der Mond reflektiert das Sonnenlicht, welches wir in Abhängigkeit der Stellung des Mondes als Neumond oder Vollmond wahrnehmen können. Zu beachten ist aber, dass das Mondlicht nur 1/ 230.000. der Sonne ausmacht.

 

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