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 In den letzten Jahren ist die Zahl der Angsterkrankungen in Deutschland enorm angestiegen Das liegt zum grossen Teil daran, dass einerseits zunehmende existentielle Bedrohungen durch Arbeitslosigkeit oder erhöhtes Krankheitsrisiko, gesellschaftliche Veränderungen und andererseits Wegfall von Belastungen, Unter -oder Überforderung sowie zunehmender Leistungsdruck in Arbeit, Familie und Gesellschaft entstehen. Betroffen sind vorzugsweise Erwachsene zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, in der Regel wesentlich mehr Frauen als Männer. Die Angst beginnt mit einem Ansteigen der Herz- und Atmungsfrequenz, Extrasystolen folgen, die die Angst verstärken, ein Druckgefühl auf dem Brustkorb entsteht, dann schießt von den Füssen in den Kopf eine heiße Welle und man hat das Gefühl abzuheben. Ratlosigkeit, Panik folgen, man hat das Gefühl, dass Denken und Wahrnehmung nur noch auf sich selbst orientiert sind, man kann nicht mehr zuhören und Leistungseinbussen sind die Folge. Man kann nicht mehr, fühlt sich krank und körperlich erschöpft, depressiv und meidet alle öffentlichen Kontakt. Zunehmende Passivierung des Verhaltens tritt ein. Der gesamte Körper schüttet verstärkt stressinduzierte Hormone aus, wodurch der Körper ständig auf einem Hochleistungsniveau arbeitet. Der Selbstwert sinkt, betroffen sind sensible, stark emotional veranlagte Personen. Die Auslösesituationen sind Erleben von Krankheit, Tod, Unfall, Traumen oder eigene Erkrankungen sowie Entscheidungsängste.

Vielfältige Psychotherapien können die Ängste spürbar reduzieren bzw. abbauen. Dazu gehören Verhaltenstherapien (z.B. Konfrontationstherapien), Tiefenpsychologisch  orientierte oder psychoanalytische Therapien, aber auch die Behandlung mit Klinischer Hypnose. Besonders die Klinische Hypnose führt zur starken Reduktion des körperlichen Angst- und Stresserlebens, ist sehr schonend, verstärkt durch die posthypnotischen Suggestionen das Selbstwertgefühl, führt daher zur zunehmenden körperlichen und psychischen Stabilisierung.  Nach einem viertel Jahr Behandlungszeit ist in der Regel die Hauptsymptomatik beseitigt, die Patienten bereits vorher arbeitsfähig. Durch die hypnotische Ruhe wird das Denken entängstigt und die sympatikoton gesteigerte körperliche Aktivierung auf das Normalniveau heruntergefahren. Für die Angst gelten die gleichen biologischen Wirkungen wie für die im Teil Posttraumatik gemachten Darstellungen. Dabei hat die Amygdala für das Entstehen von

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Angstkreisläufen eine sehr grosse Bedeutung. Infolge langandauernder Ängste können sich Erregungsprozesse im Hirn nicht nur reduzieren sondern durch Lernprozesse auch wieder neu formiert werden. Hypnoseerfolge sind dauerhaft, der Behandlungsweg ist sehr schonend und angenehm.

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